Dienstag, 14. Oktober 2014

Ein weniger wildes Tier

Bevor ich die Maschinen einpacke und mich weit auf den Weg nach Südwesten zur Burg 7.0 mache, habe ich noch schnell Stoff von der Burg 5.0 vernäht.

Macht mir ein gutes Gewissen und das kleine große Mädchen bekommt schon vor der Abreise was von mir und ist dann hoffentlich nicht traurig wenn ich am Wochenende evtl. nichts für sie nähe.




Entstanden ist eine schnelle nette Amelie (Farbenmix). Ein schöner einfacher Schnitt der irgendwie immer passt. Absolute Amelie-Queen ist für mich Mond von bimbambuki, schaut mal hier ... ich weiß nicht wieviele Variationen das sind, aber man kann toll die Vielseitigkeit das Musters und die unerschöpfliche Kreativität sehen.





Stoff: Jersey von Birch über Stoffsalon
Eichhörnchen: Pepp auf

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Wilde Tiere

Das kleine Mädchen wird ein großes Mädchen und da musste natürlich ein neues Kleid her.




Den Stoff haben wir gemeinsam bei Nelly ausgesucht. Zugegebnermaßen mußte ich sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Schwarz. Aber "Animal Runway" war bei mir Liebe auf den ersten Blick. 

Die Tiere tragen Schals und Hüte und Schleifchen. Zuckersüß und cool zugleich. 

"Mit 5 kann man doch kein Kleid mehr aus einem rosa Babystoff anziehen ;-) nein, so ein Schwarzer mit Tieren passt da doch viel viel besser und zu den rosa Eulen kann man dann doch auch ein Rosa-Shirt (so war die Kombi dann am Geburtstag auch) tragen und das sieht dann gar nicht nach Bubenfarbe aus. Nein, das ist doch ein Mädchenstoff mit den Schleifchen."  (Kind überzeugt, Mutter glücklich)






Schnitt aus der burda 8/2014, Nummer 147. Ohne farbig abgesetzen Halsausschnitt und Ärmelchen, dafür alle Saumkanten mit rosa Rollsaum.






Ein kleine Runde tanzen üben für die bevorstehende Kinderparty. Let's go Safari!

Wir sind bereit :-)






Sonntag, 5. Oktober 2014

Apfelkrapfen

Bevor dieser Blog ganz verwaist ein kleiner schnell Eintrag anlässlich Monikas Sonntagskuchen.
Denn nicht nur im Hause wollixundstoffix wurde gestern gefeiert, sondern auch hier bei uns.
Das kleine Mädchen wurde 5. Deshalb habe ich jetzt von ihr auch das offizielle Verbot "kleines Mädchen" zu sagen, denn mit 5 ist man schließlich nicht mehr klein.
Also ... seit gestern: Tochterkind ... oder so.

Es gab Schoko-Gugelhupf (des Kindes Lieblingskuchen) aus kleinen Siliconförmchen (mit diesen Dingern werde ich mich nicht anfreunden, das nächste mal wieder in normal groß), Kirschkuchen von der Oma und Apfelkrapfen (mein klein und lecker ich kann mich reinlegen).




600 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
100 g Zucker
eine Prise Salz
1 EL Vanillezucker
125 g Butter
1 Ei
verkneten und nach und nach noch
250 mL lauwarme Milch zugeben.

Gehen lassen.

6 Äpfel schälen und ganz klein schneiden
3 EL Zucker
1/2 TL Zimt
Saft einer halben Zitrone
vermischen.

Den Teig (in 2 Portionen geteilt) auswellen und jeweils in 16 Quadrate schneiden.
1 EL Apfelfüllung auf jedes Quadrat. Die Ecken nach oben schlagen, mit den Fingern zusammendrücken, mit der eingeschlagenen Seite nach unten auf's Backblech (mit Backpapier).
Mit Eigelb bestreichen.
Bei 175°C 30 Minuten backen.
Mit Zuckerguss aus Zitrone und Puderzucker bestreichen.
(Auf dem Foto dem Tochterkind zuliebe mit bunten Zuckerstreuseln)



Jetzt back' ich dann noch Waffelbecherkuchen für den Kindi, Donnerstag für den Kindergeburtstag Zebra-Muffins und Schokobananen (lecker Rezept noch zu erfragen bei der Kollegin). Ich schwöre, danach back ich erst wieder Weihnachtsplätzchen :-) .


Sonntag, 7. September 2014

Fliesenkunst und Malerei

Wir sind schon ein paar Tage wieder zurück aus dem Land von Michel, Pippi und Pettersson.



U-Bahnstation von Ängbyplan (Stockholm)

die Fliesen aus der Nähe betrachtet, hier eine Dame im Badeanzug



Genäht wird hier trotzdem Nichts, denn die Maschine befindet sich im Wellnessurlaub. 

Dafür wird gezeichnet (naja, eher gekritzelt). Keine Pläne die zwingend so umgesetzt werden, sondern eher nach dem Prinzip "was könnte aus dem Stoff im Lager entstehen?".




So kommt endlich mal das wunderschöne Fashionary dass das Christkind mir gebracht hat zum Einsatz. So richtig zufrieden mit meinen Skizzen bin ich zwar noch nicht, aber es macht trotzdem Spaß. 

Die Umrisse gibt es auch als kostenlosen Download. Vielleicht nicht unbedingt geeignet um zu sehen wie ein Schnitt bei der eigenen Figur wirkt (die Vorlagen haben überirdisch lange Beine), aber doch praktisch als Gedächtinisstütze was aus welchem Stoff werden soll oder könnte.

Und bei Euch? Schon an der Herbstgarderobe oder auch noch in der Planungsphase?

Samstag, 9. August 2014

Ein Hut - zwei Seiten

Nachdem ich meinen letzten gekauften Sonnenhut großzügig verschenkt habe brauchte ich dringend einen Neuen. Ich mag es nämlich gar nicht wenn mir die Sonne ungehindert längere Zeit auf den Kopf scheint.



Zwei erwachsenentaugliche Baumwollstoffe besorgt, das Schnittmuster vom Sonnenhut vom kleinen Mädchen verwendet und mir einen großen Kinderhut genäht.




Änderung zur Vorlage, den Hut als Wendehut gearbeitet. 




Jetzt kann sie scheinen die Sonne am Meer bei den felsigen Schären zum Kardamomgebäck. Bitte!

Freitag, 8. August 2014

Zwei Jeans - ein Teppich

Vor einiger Zeit musste ich mir eingestehen dass es unsinnig ist sich den Platz im Schrank dadurch zu verkleinern dass Hosen gelagert werden die leider nicht mehr passen. 
Für den Altkleidersack waren sie mir aber doch zu schade, also erst mal im Dachboden eingelagert und auf einen Verwendungszweck gehofft.




Zwei Jeans wurden zerschnitten, nach dieser Technik zusammengefügt, in Bahnen zerschnitten und wieder zusammengenäht bis ein rechteckiges Stück entstand.




Auf der Rückseite eine Lage Baumwolljersey für erhöhte Saugfähigkeit und etwas Gewicht, der Rand mit Schrägband eingefasst.

Nicht genäht aus purer Recyclinglust oder Langeweile sondern als nötigen neuen Teppich für unser Schlafmobil.




Der ausgiebige Wochenendtest hat allerdings ergeben dass der Teppich trotz Antirutschunterlage nicht so recht an seinem Platz liegen bleiben will. Also habe ich nachträglich nochmal eine Lage stabilen Baumwollstoff auf die Rückseite genäht in der Hoffnung dass das höhere Gewicht mehr Stabilität bringt.

Erneuter ausgiebiger Test folgt.

Sonntag, 13. Juli 2014

Lavena - Knotenkleid

Jetzt hab' ich auch ein Knotenkleid.

Jersey und ich wir sind ja nicht so dicke Freunde, aber da ich gerade dabei war und Urlaubskleider aus Webware nicht so praktisch in einem VW-Bus zu verpacken sind hab' ich mir jetzt noch ein Knotenkleid genäht.




Der Schnitt ist Lavena von Schnittquelle, der Stoff aus dem Lager, ein gutes Beispiel dafür dass man Stoff nicht lange lagern sollte. Gekauft habe ich den als ich begonnen habe zu nähen, also vermutlich 2011. Niemals würde ich heute einen Stoff mit einem amöbenartigen Muster kaufen.
Aber irgendwann muß er ja mal unter die Maschine, als Urlaubsstoff schön unempfindlich und heute wurde das Kleid zum Sonntagsausflug probegetragen.

Für den Besuch in der schönen Höhle (auch deswegen mit Leggins, 8°C sind dann doch alles andere als Sommer, natürlich mit Wanderschuhen dazu ... extrem schick, es gibt keine Beweisfotos) und rasante Fahrten auf der Bobbahn war das Kleid ideal.




Die Art des Knotes gefällt mir sehr, es ist so hoch verschlungen dass man das Kleid gut ohne ein Shirt darunter tragen kann. Nur das relativ gerade Rockteil ist für eine "Birne" nicht sooo ideal. Hier kann man das Problem etwas erahnen:




Obwohl ich den Schnitt größer gewählt habe als meinen Jackenschnitt ist für meineFigur das Kleid an der Hüfte etwas zu schmal, ich bin nicht "gerade" genug. Beim nähen kam mir noch dieser Post  in den Sinn, aber da war es schon zu spät. Im kurzen Rücken steht es dafür nicht auf, aber durch die Weite am Bauch wirkt das ganze schon etwas wie Umstandsmode.

... es ist ein Jerseykleid, es soll leger sein, es ist ein Jerseykleid, hauptsache es ist bequem, es muß ja nicht ins Büro mit, man braucht auch Freizeitkleidung, es ist noch nicht zuu eng ... (ommmmmmm)
:-) vielleicht schaff' ich es auch irgendwann meine Maßstäbe für Webware nicht auf Jerseykleider zu übertragen, ich übe fleißig weiter. An mir und an meinen Jerseykleidern.




Zum Quatsch machen ist es auf alle Fälle ideal! Also, doch perfekt ;-)